Schaf, Schweinchen und co

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Diese Akteure machen den

Ogwana so einzigartig

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Schafbock Bubi ist ein Suffolk-Merino-Mix und wurde mit der Flasche aufgezogen. Deshalb widmet er sich zwischen seinen selbstlosen Queckenvernichtungsmaßnahmen gerne ausgiebigen Streicheleinheiten. Anfangs betrachtete er Franz als seine Herde und folgte ihm überall auf den Fuss, aber seit er seine Sissy hat, haben sich die Prioritäten doch etwas hinsichtlich "bockigerem" Verhalten verschoben. Sissy ist ein schwarzköpfiges Fleischschaf, auf dem Ogwana hat sie allerdings kein ebensolches Schicksal zu erwarten. Sie darf sich gemeinschaftlich darum kümmern, die Wege rund um die Beete frei zu halten und ab nächstem Frühjahr ihre mütterlichen Triebe auszuleben.

Frau Bu wurde von den Vorbesitzern irrtümlich für ein Mikroschwein gehalten und durfte als vollwertiges Familienmitglied im Haus wohnen. Mit zunehmender Größe offenbarten sich schließlich ihre vietnamesischen Wurzeln. Und vorbei war die hemmungslose Frolicvöllerei! Auf dem Ogwana gibt es jetzt täglich frisch gekochte Kartoffeln aus dem Donausmoos. Neben Äpfeln und regen Futterdreingaben vieler Freunde und Bekannte, vernascht Fräulein auch gerne mal in sekundeschnelle das ein oder andere Maiskölbchen!

Im Gegensatz zu Frau Bu, kam Fräulein schon im Jugendalter auf den Ogwana. Franz und Esther brachen im Juli in aller Herrgotts Frühe auf, um das langwimprige Geschöpf in Empfang zu nehmen. Während des Transports erklagen die beruhigenden Töne von Yann Tiersen, Fräulein dankte es mit stoischer Gelassenheit und dem Verschieben der Morgentoilette auf die Erstbegehung des neuen Geheges. In nächster Nähe zum Ententeich ist hier viel Platz für  ausgiebige Schlammbäder und gelegentliche Lauf und Fang Spiele mit Franz. Neben der für Turopolje-Schweine typischen Tauchgänge im Wassertrog darf sich Fräulein mit Frau Bau im Frühjahr als tierische Umgrabehilfe der Beete betätigen.   

Anführer der Herde sind die weisse Lockengans Thomas und die gescheckte Pommerngans Frederick. Ihren Beschützern stets folgend fühlen sich die Laufenten Hansel, Ilse und Lottchen am wohlsten. Alle drei leisten gute Dienste bei der Schneckenvernichtung. Die absolute Krönung ihrer täglichen Beschäftigungen wäre ein eigenständiges Lauern auf die schleimigen Grünvernichter, denn bisher wurden sie noch mit mundgerechten Darbietungen von Uschi und Franz verwöhnt. Im nächsten Frühjahr hofft Franz auf handzahme Babyentlein. Neben den "Nutztieren" bietet der Ogwana auch vielen Wildtieren, wie zum Beispiel diesem Feldhasen ein Zuhause.

Die schönste Zeit auf dem Feld ist am Morgen. Da bekommen alle Tiere nicht nur ihr Frühstück, sondern haben auch die Möglichkeit ein erstes Bad zu nehmen. Neben dem Versorgen der Tiere kümmert sich Franz an einem Sommermorgen auch um das Bewässern der Beete und nimmt sich ab und an auch die Zeit für ein kurzes Innenhalten. 

Mitglied der Royal Horticultural Society England

Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla

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